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GALERIE

Schule des Sehens

Der Mensch ist ein Augenwesen. Dieser Umstand qualifiziert ihn zum Beobachter und schreibt dem Schauen eine wichtige Funktion in der Bildung neuer Gewohnheiten zu. Man spricht nicht von ungefähr vom Weltbild als der Grundlage menschlichen Verhaltens. Der Begriff verwurzelt die Gewohnheiten, die Menschen teilen und die ihr Alltagsverhalten prägen, im Sehen. Wollen wir unsere Gewohnheiten verändern, spielt das Sehen also eine wichtige, eigentlich unverzichtbare Rolle.

Die Aufgabe

Womit wir bei der Aufgabe sind, die wir mit „Schule des Sehens“ bereits umrissen haben: Die Exponate der GALERIE lenken den Blick auf grundlegende Muster der Natur und deren schier unendlichen Variationen. Ihre besondere Machart unterstützt den Sehvorgang. Indem diese das zu Entdeckende unmerklich hervorhebt wird das selbsttätige Erkennen unausweichlich.

Sehen lernen

Hat man einmal das Grundlegende erkannt, das Muster in der Vielfalt –  entdeckt man es bei anderen Gelegenheiten wieder und wieder. Das Muster hat sich gewissermassen in das Sehsystem eingebrannt und sagt fortan dem Schauen, wonach es suchen soll.

Auf diesem Weg eines lustvollen, kreativen Schauens  verändert der Mensch seinen Blick auf die Welt. Es geschieht willentlich und selbstbestimmt, ohne dass jemand dem / der Schauenden diesen Blickwechsel vorschreibt.

Das Angebot

Die GALERIE alias Schule des Sehens wählt aus einem reichen Fundus an künstlerischen Exponaten, der in den letzten Jahren allein zu dem hier beschriebenen Zweck entstanden ist. Sie folgt dabei einer intuitiven Systematik natürlicher Muster, die dem Beobachter, der Beobachterin das kreative Seherlebnis erleichtert: Explosion Patterns, Branching Patterns, Meandring Patterns, Soap Patterns, Hexagonal Patterns usw.

Begleitende Texte geben Auskunft zu den Exponaten: biologische, geografische, jahreszeitliche Informationen. Damit kommt auch die wissenschaftliche Seite nicht zu kurz.

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